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MCP: Der Avantgarde Co-Pilot in jeder KI – plus Ausblick auf Outlook

Live-Webcast am 01.09.2026 um 16:00 Uhr - Avantgarde Co-Pilot

Künstliche Intelligenz scheitert im Mittelstand selten am Modell. Sie scheitert daran, dass der Assistent die Systeme nicht kennt, in denen die Antworten liegen. Genau dort setzt der nächste Schritt des Avantgarde Co-Pilot an: Er ist ab jetzt über einen öffentlichen MCP-Server erreichbar — und damit für jeden KI-Assistenten ansprechbar, der bereits im Unternehmen im Einsatz ist.

Was ist MCP?

MCP (Model Context Protocol) ist der offene Standard, über den KI-Assistenten externe Systeme anbinden. Der Avantgarde Co-Pilot ist dieser Standard-Server. Für Microsoft Copilot, ChatGPT, Claude und jeden weiteren MCP-fähigen Assistenten bedeutet das: eine URL, und der Rest passiert von selbst.

Im kommenden Webcast verbinden wir Microsoft Copilot live mit dem Co-Pilot, zeigen, was danach möglich ist, und drehen die Richtung anschließend um: Wie sich beliebige eigene Systeme als KI-Werkzeug anbinden lassen, ohne Programmierung.

Eine URL statt eines Integrationsprojekts

In Microsoft Copilot Studio wird der MCP-Server hinzugefügt, die URL eingefügt — die Endpunkte und die Registrierung findet der Assistent selbst. Danach meldet sich jeder Nutzer auf einer Anmeldeseite mit seinem bestehenden Avantgarde-Co-Pilot-Konto an und bestätigt die Freigabe. Ab diesem Moment stehen dem Assistenten die Fähigkeiten des Co-Pilot zur Verfügung.

Im Webcast zeigen wir an konkreten Beispielen, was das im Alltag heißt:

  • Fragen an Sage 100, Sage 50, Sage HR, DocuWare, CAS und BPI — gestellt im gewohnten Assistenten
  • Rückfragen im gleichen Gespräch, mit erhaltenem Kontext
  • Dokumente kommen mit: Excel-Export, Beleg-PDF, DocuWare-Dokument landen in derselben Antwort
  • Der Assistent weiß live, was dieser Nutzer aktuell darf — und formuliert entsprechend

Bekommt die KI dadurch eigene Rechte?

Nein. Das ist der wichtigste Punkt für IT und Datenschutz: Die KI erhält keinen eigenen Zugang. Sie handelt immer im Namen eines angemeldeten Nutzers, und dieser Nutzer arbeitet unter genau den Regeln, die auch in den Avantgarde-Apps gelten — Mandant, Connector, Views, Endpunkte, Lizenz. Anmeldung, jede Token-Erneuerung und jede einzelne Anfrage prüfen das erneut. Wird ein Konto deaktiviert, endet der Zugriff sofort.

Dass zwei Nutzer im selben Assistenten unterschiedliche Antworten erhalten, ist deshalb kein Fehler, sondern der Berechtigungsstand. Wie wir Compliance-Anforderungen grundsätzlich umsetzen, haben wir im Beitrag Der Avantgarde Co-Pilot im EU AI Act beschrieben.

Beliebige Systeme anbinden — ohne Code

Die zweite Richtung: Statt für jede Schnittstelle eine Integration zu entwickeln, definiert ein Administrator über den API Hub zusätzliche Endpunkte auf den bestehenden Connectoren — vollständig über die REST-API. Adresse, Parameter, Beschreibung. Fertig.

  • Jede vorhandene HTTP-API wird zum KI-Werkzeug — im Haus oder in der Cloud
  • Einzeln berechtigbar, wie jede andere Ressource
  • Änderung wirkt beim nächsten Gespräch — kein Code, kein Deployment, kein Update

Ausblick: Outlook

Zum Abschluss zeigen wir, woran wir für Outlook arbeiten. Die Leitidee: Eine geöffnete Mail wird gegen die Systeme abgeglichen, statt plausibel geraten zu werden.

  • Der Abgleich ist bauartbedingt nur lesend — er kann nichts anlegen, ändern oder löschen, und darf deshalb automatisch laufen
  • Nachweis statt Vermutung: Die Karte sagt, was im System gefunden wurde, was gesucht und nicht gefunden wurde und was nicht geprüft werden konnte — mit dem Grund
  • Workflows pflegt der Administrator zentral für die Organisation und weist sie über die bestehende Rollenverwaltung zu — nicht mehr fest in einem Client kompiliert
  • Schreibaktionen erst nach Vorschau und Freigabe
  • Anmeldung mit dem Microsoft-Konto, angemeldet bleiben über Outlook-Neustarts hinweg

Für wen ist der Webcast gedacht?

  • Sage 50 / Sage 100 Kunden (Fachbereich und IT)
  • Sage-Partner und ISVs
  • Consultants und Berater
  • Microsoft-365-Administratoren
  • Entscheider, die vorhandene KI-Assistenten an die eigenen Systeme anbinden wollen

Was Sie nach dem Webcast wissen

  • was MCP ist und warum es pro Assistent ein Integrationsprojekt einspart
  • wie Microsoft Copilot mit dem Co-Pilot verbunden wird — Schritt für Schritt
  • was in einem verbundenen Assistenten möglich ist, inklusive Dateien
  • warum die Anbindung kein einziges Recht hinzufügt
  • wie sich eigene Systeme ohne Programmierung als KI-Werkzeug anbinden lassen
  • wohin die Outlook-Integration geht

Termin und Teilnahme

📅 Dienstag, 1. September 2026    🕓 16:00 – 16:30 Uhr    Microsoft Teams    Teilnahme kostenfrei

Sie haben konkrete Fragen oder eigene Use Cases? Reichen Sie diese gern vorab ein — wir greifen sie im Webcast auf. Melden Sie sich einfach über den Button an.

Sie möchten vorab hineinschauen? Der lesende Zugang zum Avantgarde Co-Pilot steht unter app.ava-co-pilot.de kostenfrei zur Verfügung. Wie KI direkt im Sage 100 Smart Client arbeitet, zeigt der Beitrag Sage 100 9.0.11 + KI im Smart Client. Fragen vorab gern an office@avantgar.de.